Nina Meyer

Familie Meyer (Küche) aus Oberdorf
Generation: Jung

„Für meine Geschwister tu ich alles“
Nina Meyer
Nina Meyer, die Mittlere, ist die stärkste Person im Dorf. Wenn es etwas anzupacken gilt, ist sie schnell zur Stelle und hilft gerne. Sie ist eine gutmütige Zeitgenossin, aber auch leicht zu allem zu überreden. Schon bei so manchem Streich musste sie Schmiere oder furchteinflössend hinter den anderen stehen. Für ihre Geschwister würde sie alles tun.

Deine Gemeinschaft

Familie Meyer (Küche)

Die Meyer-Geschwister kommen von einem kleinen Hof, weiter hinten in Oberdorf. Es ist eine bescheidene Familie und der Ertrag des kleinen Ackers reicht bei Weitem nicht aus, um die Familie zu ernähren. Deshalb helfen die Jungen aus, wo sie können. Alois, der Älteste, und seine Schwester Nina haben inzwischen eine feste Stelle in der Küche des “Steinbock”. Nicht zuletzt ihrer vorzüglichen Küche hat das Restaurant seinen Erfolg zu verdanken. Für diesen besonderen Anlass hat sich Barbara natürlich nicht nehmen lassen, dass die Freis mit Hilfe “ihrer” Meyers sich um die Verpflegung kümmern. So weit kommt es noch, dass hier irgendjemand aus Niederdorf in der Küche steht!

Generation Jung

Die jüngste Generation ist gerade erwachsen geworden. Noch unerfahren, doch voller jugendlicher Energie und Tatendrang. Sie sind vollwertige Mitglieder der Gesellschaft, nehmen Teil an Politik und Arbeitsleben. Und damit sind auch entsprechende Erwartungen verbunden. Während die einen das ernst nehmen, stecken andere noch mit einem halben Fuss in der Kindheit. Was jedoch für alle zum erwachsen werden dazu gehört: Heiraten.

Oberdorf

Oberdorf liegt weiter hinten im Tal als Niederdorf. Es ist höher gelegen, der Schnee bleibt im Frühling ein paar Tage länger liegen. Die kleinen Häuser schmiegen sich verstreut an den Nordhang, und erhalten deshalb entsprechend wenig Sonne. Die schroffen Felsen auf der anderen Seite des Tals und regelmässige Gerölllawinen verhindern den Anbau von Korn. Doch im Sommer sind die Hänge voll von grasenden Schafen und man könnte sagen, das Blöken der Tiere ist das Wahrzeichen von Oberdorf. Ein kleiner Fusspfad führt vom Pass aus den Bergen durch den Ort und windet sich dem kleinen Bach entlang, der durch das Dorf und weiter Richtung Niederdorf plätschert.

Manche mögen sagen, die Oberdörfler*innen seien ungebildet, hinterwäldlerisch und so dickköpfig wie ihre Schafe. Doch die Menschen in Oberdorf wissen, dass ihre Wolle die einzige ist, die im Winter richtig warm hält. Sie wissen, wie man richtig anpackt und dass man mit Gottvertrauen viel erreichen kann. Wer wagt, gewinnt.

Hier oben komm selten jemand vorbei und der Weg in die Stadt ist weit – aus Oberdorf würde nie jemand weg. Dazu sind die Oberdörfler*innen zu stolz. Das Leben ist zwar hart, aber es ist ihr Zuhause. Die Welt ist überschaulich hier oben und man hat die Probleme schon immer selbst gelöst. So wird es auch bleiben.

Das sagen Oberdörfler:innen über sich:
widerstandsfähig, stolz, stark

Das sagen andere über Oberdörfler:innen:
ungebildet, hinterwäldlerisch, stur

Dein Hintergrund

• Geheimnis: Marius ist einmal mit einer halbtoten Katze in der Küche aufgetaucht, ihm standen Tränen in den Augen, auch wenn er es gut zu verstecken wusste. Du wusstest zwar nicht, wie du ihn tröstest, aber hast versprochen, dich um das arme Tier zu kümmern. Das hast du auch versucht, doch die Katze starb noch in derselben Nacht. Aus schlechtem Gewissen hast du das Tier in den Eintopf geschmissen. Erst später hast du herausgefunden, dass es das Kätzchen von Monika war. Bis heute weiss sie nicht, was genau passiert ist. Du hast es nicht übers Herz gebracht, es ihr zu sagen. Marius hast du erzählt, die Katze sei davongelaufen.

Beziehungen ausserhalb deiner Kernfamilie

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Überlegungen zum Spiel

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