Alois Meyer

Familie Meyer (Küche) aus Oberdorf
Generation: Mittel

„Wenns ums Essen geht, verstehe ich keinen Spass“
Alois Meyer
Alois Meyer ist der Älteste der Drei. Er ist definitiv auch der Klügste, auch wenn man das vor den anderen nicht so laut sagen darf. Er ist immer zu Scherzen aufgelegt, ausser es geht ums Essen, da versteht er keinen Spass!

Deine Gemeinschaft

Familie Meyer (Küche)

Die Meyer-Geschwister kommen von einem kleinen Hof, weiter hinten in Oberdorf. Es ist eine bescheidene Familie und der Ertrag des kleinen Ackers reicht bei Weitem nicht aus, um die Familie zu ernähren. Deshalb helfen die Jungen aus, wo sie können. Alois, der Älteste, und seine Schwester Nina haben inzwischen eine feste Stelle in der Küche des “Steinbock”. Nicht zuletzt ihrer vorzüglichen Küche hat das Restaurant seinen Erfolg zu verdanken. Für diesen besonderen Anlass hat sich Barbara natürlich nicht nehmen lassen, dass die Freis mit Hilfe “ihrer” Meyers sich um die Verpflegung kümmern. So weit kommt es noch, dass hier irgendjemand aus Niederdorf in der Küche steht!

Generation Mittel

Die mittlere Generation steht voll im Arbeits- und Familienleben. Die ältesten Kinder sind nun selber im heiratsfähigen Alter, während man sich auch noch um die eigenen Eltern kümmern muss. Und das Schicksal des Dorfes wird von dieser Generation entschieden. Sie sind diejenigen mit der grössten Verantwortung, müssen aber auch dem grössten Druck standhalten.

Oberdorf

Oberdorf liegt weiter hinten im Tal als Niederdorf. Es ist höher gelegen, der Schnee bleibt im Frühling ein paar Tage länger liegen. Die kleinen Häuser schmiegen sich verstreut an den Nordhang, und erhalten deshalb entsprechend wenig Sonne. Die schroffen Felsen auf der anderen Seite des Tals und regelmässige Gerölllawinen verhindern den Anbau von Korn. Doch im Sommer sind die Hänge voll von grasenden Schafen und man könnte sagen, das Blöken der Tiere ist das Wahrzeichen von Oberdorf. Ein kleiner Fusspfad führt vom Pass aus den Bergen durch den Ort und windet sich dem kleinen Bach entlang, der durch das Dorf und weiter Richtung Niederdorf plätschert.

Manche mögen sagen, die Oberdörfler*innen seien ungebildet, hinterwäldlerisch und so dickköpfig wie ihre Schafe. Doch die Menschen in Oberdorf wissen, dass ihre Wolle die einzige ist, die im Winter richtig warm hält. Sie wissen, wie man richtig anpackt und dass man mit Gottvertrauen viel erreichen kann. Wer wagt, gewinnt.

Hier oben komm selten jemand vorbei und der Weg in die Stadt ist weit – aus Oberdorf würde nie jemand weg. Dazu sind die Oberdörfler*innen zu stolz. Das Leben ist zwar hart, aber es ist ihr Zuhause. Die Welt ist überschaulich hier oben und man hat die Probleme schon immer selbst gelöst. So wird es auch bleiben.

Das sagen Oberdörfler:innen über sich:
widerstandsfähig, stolz, stark

Das sagen andere über Oberdörfler:innen:
ungebildet, hinterwäldlerisch, stur

Dein Hintergrund

  • Geheimnis: Du hast nicht nur für Essen ein Händchen. In dem kleinen Garten hinter dem Haus wachsen nicht nur Küchenkräuter und du weisst, wie man so manchen Pilz so zubereitet, dass er gewisse… Nebeneffekte hervorruft. Oft bist du auch bei Andreas, um Zutaten einzukaufen, und hast schon eine rege Kundschaft. Du musst jedoch aufpassen, dass deine Chefin davon nichts erfährt, das könnte böse enden für dich.
  • Überlegung: Wir spielen ohne Bargeld. Überlege dir, was du stattdessen als Bezahlung für die Drogen einforderst. Du kannst dich in Geheimnissen bezahlen lassen oder dir einen Spass daraus machen, möglichst absurde Forderungen zu stellen (z. B. finde mir eine blaue Blume oder bringe XY dazu, ein Lied vorzusingen, etc.)

Beziehungen ausserhalb deiner Kernfamilie

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Überlegungen zum Spiel

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